Natürlich hat man Träume, die man gerne verwirklichen würde. Was habe ich mir also für das eine Jahr ohne berufliche Hundeleine um den Hals vorgestellt? Zum Abhaken oder traurig stehen lassen:

Im Westen nichts Neues

Ja, meine große Sucht der letzten Jahre: über die alten Schlachtfelder der Argonnen oder der Maas-Höhen streifen, mich in der Wildnis verlieren, mich nicht von Wildschweinen oder Blindgängern erwischen lassen. Warum das nur? Davon ein andermal mehr.

La France

Mein Französisch ist hundsmiserabel und ein gutes Beispiel, warum es keine gute Idee ist, Schülern für schwache Leistungen zufriedenstellende Noten zu geben (weil das bei mir so war). Ich würde mein Gestammel gerne ändern, ich finde Frankreich ein ganz wunderbares Land und ich brauche einen Französischkurs. Bien Sur!

Sail away

Eine Liebe, die noch älter ist, als die zu den verfallenen Schützengräben und traurig rostenden Mahnmalen: Die Liebe zum Meer und zum stillen Dahingleiten unter Segeln. Warum? Eventuell auch dazu ein andermal mehr, hier nur so viel: Ich möchte ein wenig unterwegs sein. Ich kann an Deck ein bisschen was und brauche unter Deck nicht viel, schön wäre also etwas nach dem Prinzip: Hand gegen Koje.

Tue Gutes

Jaja, der alte Moralist, kann er sein Jahr nicht ganz hedonistisch mit Herumreisen und Flüge buchen verbringen, wie andere? Irgendwo möchte ich mich nutzvoll einbringen, am besten da, wo es mir Spaß macht, allerdings hat die Recherche bisher eins ergeben: Sogenannte „Volunteer-Programme“ sind leider nur ein Reisebüro für orientierungslose Abiturient*innen. Drei Wochen Lama-Streicheln in Peru für 4000 Euro? Nein, Danke. Aber was dann?

Bau halt was!

Im Technikunterricht in der Realschule hatte ich Kästen mit vier unrechten Winkeln und galt jahrelang als typischer Akademiker mit Brille und handwerklicher Dysfunktionalität. Das hat sich inzwischen ein bisschen verändert. Mal sehen, was ich so hinbekomme. Oder was alles nicht.

Nerdiges

Nichts wirklich Neues bei mir. Gestehen wir es der Welt: Ja, ich habe seltsame Hobbies. Ich larpe, spiele Pen & Paper, kann mich wohl als Hardcore-Gamer bezeichnen und komme bei Battlefield V gerne mal unter die besten 10, manchmal unter die besten 5. Wenn dir das etwas sagt: willkommen unter den Nerds. Wenn du nicht weißt, was das heißt, aber „Game of Thrones“ auf Netflix gestreamt hast: Was immer du dir einredest, du bist keiner.

Alles, was mir durch den Kopf geht, lässt sich irgendwie unter diese Kategorien bringen. Jetzt wäre das mal von der Seele geschrieben.

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