So, es ist passiert: Gerade eben, seit ca. 13.00, ist zum ersten Mal seit Beginn meines Jahres draußen der Punkt erreicht, an dem mir langweilig ist. Ein Gefühlszustand, den ich eigentlich nur sehr selten empfinde. Gerade machen mich all meine üblichen Hobbies nicht an, alle Spiele sind ausgiebig gezockt oder müssten angespielt werden (keine Lust), alles außerhalb der Wohnung kann mich nicht locken. Shit.

Immerhin: Von Juli bis Januar hat es gedauert, bis mir zum ersten Mal langweilig wurde.

Der Winter ist eine doofe Zeit, viele geplante Aktivitäten liegen brach und man sitzt an einem Punkt, der geheizt ist und wettergeschützt. Die nächste größere Aktion, die bis jetzt auf dem Zettel steht, startet erst Mitte April. Näheres an dieser Stelle in einigen Wochen. Dabei war ich durchaus aktiv, ich habe im örtlichen Baumarkt Holzmaße recherchiert, ausgewählt und den Bauplan für den Tisch an die real existierenden Maße angepasst. War ein ganz schöner Brainburner für einen wie mich, der mit Zahlen nie so recht warm wurde (wenn es keine Jahreszahlen sind, versteht sich). Und wahrscheinlich stecken immer noch 1W6 Logikfehler in dem Konzept.

Weiß eigentlich jemand, warum es kaum quadratische Querschnitte in der weiten Welt der Holzlatten und -balken gibt?

Jetzt ist er also soweit mal fertig, der Bauplan, überlegen muss ich mir noch, was für Schraubengrößen ich brauche und wo eventuell noch ein Beschlag hin muss. Neu ist auch ein Farbcode für die einzelnen Bestandteile, damit ich weiß welches Stück aus welchem Material gebastelt werden soll. Ach ja, und noch nicht entschieden ist das Material für die Bodenplatte – nicht zu schwer, aber so stabil, dass sie Spielmaterial bedenkenlos hält. Eine Matte zur besseren Griffigkeit für Spielcounter sollte da auch noch drauf. Die Planung ist halt nie am Ende.

Die mittlerweile dritte Version des Tisches finden Interessierte hier als Bauplan.

So in Einzelteilen sieht alles sauber, ordentlich und logisch aus …

Damit könnte es losgehen, langweilig ist mir gerade ohnehin, aber ich scheue zurück: Zunächst mal ist klar, muss ich alles noch einmal durchrechnen und durchdenken, und dann noch mal, und dann noch mal. Wenn der Holzschnitt nicht passt, wird das ärgerlich.

Zudem bin ich ab dem 16.01. ein paar Tage bei Freunden in Hamburg, ab dem 28.01. habe ich mir eine knappe Woche Frankreich (ja wo wohl …) gegönnt. Aber eigentlich müssten drei Tage am Stück reichen, es ernsthaft zu versuchen, zu scheitern und dann im Internet seine Unfähigkeit einzugestehen, oder?

Mal sehen, ob ich nach meinem Besuch bei meinen Eltern morgen am Freitag zum Holzkaufen losziehe.

Was ich da mache? Ihr werdet lachen:

Ich muss da einen Tisch abschleifen und neu lackieren.

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2 Kommentare

  1. Haha, ungefähr 6 Monate würde es bei mir vermutlich auch dauern bis zur Langeweile. Nur dass es ja in meinem Job eh keine Chance auf ein Sabbatical gibt. 😦 Säg dir nix wichtiges ab, wir freuen uns auf dich 😀 .

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    1. Da ich heute am Samstag mich garantiert nicht an den Zuschnitt im Baumarkt stelle, wird das vor meinem Besuch bei euch nix mehr … bleiben ja noch Küchenmesser und Autotüren übrig. :))

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