Projekt Tisch, Teil 2

Ich habe mir die Anmerkung von Allondro zu Herzen genommen, den Rand neben dem Kasten nicht zu breit zu machen. Ich glaube auch, dass man auf diesen 20 Zentimetern nicht viel hätte machen können (eventuell ein paar Karten ablegen), sie mir aber in der vertieften Spielfläche ziemlich fehlen werden. Also, noch einmal raus mit der …

Die Sortierung des Schlachtfeldes

Die vier Männer mussten den Lastwagen, einen ausgemusterten Berliet der Landstreitkräfte, an der Kreuzung stehenlassen. Nur noch ein paar traurige Ziegelhaufen und Kellerlöcher zeugten von dem einstmals stattlichen Chateau mit den Spitztürmchen, das der Kreuzung den Namen noch immer den Namen gab. Hinter den Trümmern begannen die französischen Stellungen. Als sie durch den zerschossenen Wald …

Zurück vom Nerdpol

Mir tut eigentlich fast jeder Muskel weh. Kein Wunder bei all der Schlepperei. Meine Augen sind etwas zugeschwollen, eventuell von den Kontaktlinsen, die ich vier Tage lang jeden Morgen hineingepopelt habe, eventuell auch von dem einsetzenden Heuschnupfen-Backlash, der mir wohl sagen will, dass nach einer Woche Wiese ein wenig Pollenfest in meinen Rezeptoren passiert. Das …

Sail away, sail away, sail away

Es ist soweit: Die erste große Aktion in diesem einen Jahr raus zeichnet sich ab. Und ich muss sagen, dass es sich idealer gar nicht hätte ergeben können: Ich haue im kalten, ekelhaften deutschen Herbst einfach ab (25.10. – 17.11.) Ich sitze auf einem ziemlich großen und schönen Schiff (Bavaria 51 Cruiser) Ich segele Hochsee …

Into the Wild

Ich packe meinen Koffer: Zunächst brauche ich Futter, und zwar hitzebeständiges, für drei Tage, ein großes Vesper und mehrere kleine Snacks: Schüttelbrot, Babybells, Möhrensticks, Radieschen, Trockenobst, harte Eier; Brioche und Peanut-Bars, Müsliriegel, Nussmix in Tüte, Coladosen, eine Tafel Fair-Trade-Schokolade, Kaffeedrinks. Zugegeben: Die Schokolade ist im August mutig. Dann noch Wasser, viel Wasser. Als Nächstes brauche …

Been there – Check.

Natürlich hat man Träume, die man gerne verwirklichen würde. Was habe ich mir also für das eine Jahr ohne berufliche Hundeleine um den Hals vorgestellt? Zum Abhaken oder traurig stehen lassen: Im Westen nichts Neues Ja, meine große Sucht der letzten Jahre: über die alten Schlachtfelder der Argonnen oder der Maas-Höhen streifen, mich in der …

Last Man on Earth

Der Tag kam und ging wieder. Ich hatte ihn: Meinen letzten Schultag. Und es war der erste Ferientag. Gleich vorneweg: Wer unbedingt am Abend des letzten Schultages noch vor den großen Ferien eine Kulturveranstaltung durchziehen will, der muss damit rechnen, dass er am nächsten Morgen den Saustall samt Bühne wieder wegräumen muss. Das war nichts …

Vom Drogen-Zirkus in die Chill-Out-Lounge

Wann kommt man eigentlich raus? Also ich in der letzten Woche des Schuljahres definitiv nicht. Dazu tobt zu sehr der alltägliche Schuljahresendwahnsinn. Das Irre ist, dass seit Mitte Juni von „Alltag“ allerdings nicht mehr die Rede sein kann, das Szenario gleicht eher einem wilden Terry-Gilliam-Streifen aus den frühen 90ern. Man stelle sich also folgendes Set …

Nun, ich habe eine Website.

Update, 18.11.2019 Etwas weniger als ein halbes Jahr läuft jetzt mein Blog. Er ist technisch noch immer laienhaft, aber er tut das, was ich mir versprach: Er fasst meine Erlebnisse in diesem Auszeitjahr zusammen und bietet mir eine Plattform, Dinge zu dokumentieren und Ideen und Gedanken zu verschriftlichen. Ob du selbst als Lehrer*in mit Sabbatical-Plänen …